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Der Konferenz-Zoo: Umgang mit schwierigen Teiln...
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Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Rhetorik, Präsentation und Moderation, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei Besprechungen und Konferenzen kommt es bei den Teilnehmern zur Stereotypenbildung, die für einen Moderator von großer Bedeutung und Wichtigkeit ist, denn er muss für die nötige Balance in einer Gruppe sorgen, um optimal mit der Gruppe arbeiten zu können. Dazu ist die Beantwortung folgender Fragen notwendig: Welche Stereotypen gibt es? Wie verhalten sie sich? Wie gehe ich mit ihnen um? Wie reagiere ich auf sie? Wie kann ich eine Person integrieren und wie eine andere zurückhalten? Mit der Erörterung dieser Probleme werde ich mich im Folgenden beschäftigen.

Anbieter: buecher
Stand: 12.08.2020
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Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Rhetorik, Präsentation und Moderation, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei Besprechungen und Konferenzen kommt es bei den Teilnehmern zur Stereotypenbildung, die für einen Moderator von großer Bedeutung und Wichtigkeit ist, denn er muss für die nötige Balance in einer Gruppe sorgen, um optimal mit der Gruppe arbeiten zu können. Dazu ist die Beantwortung folgender Fragen notwendig: Welche Stereotypen gibt es? Wie verhalten sie sich? Wie gehe ich mit ihnen um? Wie reagiere ich auf sie? Wie kann ich eine Person integrieren und wie eine andere zurückhalten? Mit der Erörterung dieser Probleme werde ich mich im Folgenden beschäftigen.

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Ernst Abbe  1840-1905
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528 Seiten, 149 Abbildungen mit 65 Fotos, 79 Zeichungen, 2 Tabellen und 3 Karten. Broschur, Reprint InhaltsverzeichnisVorredeInhaltsverzeichnisErste Kapitel: VorgeschichteEinleitung1. – Wer ist ein großer Mann? – 1. Persönlichkeit 2. – Stellung in Raum und Zeit 4. – Rassenfrage 6. – Ahnenreihe 7. – Ururgroßvater 8. – Urgroßvater 9. – Georg Adam Abbe, der Vater 11. – Elisabeta Barchfeld, die Mutter 12. – Stammbaum 14. – Abstammung: deutsches, französisches, slavisches Blut 15. – Ergebnis 17.Zweites Kapitel: Die Zeit der KindheitGeburt 19. – Eltern 19. – Geburtshaus 20. – Burgmühle 21. - Revolutionszeit 25. – Flüchtlinge in Eisenach 25. – Persönlichkeit des Vaters 28. – Fabrikzustände 28. – Lebensweise der Kinder 30. – Art des Knaben 33. – Übergang auf die höhere Schule 34. – Verhältnis zu den Fabrikherren 35. – Abbe als Realschüler 36. – Die Kameraden 37. – Naturwissenschaftlicher Verein 37. – Trunks Werkstätte 39. – Pfeiffer 39. – Abgangsprüfung 41. – Zeugnis der Reise 43.Drittes Kapitel: Student in JenaEntscheidung für die Universität 48. – Allgemeine Zustände 48. – Stadt und Universität Jena 49. – Vorlesungen 54. – Karl Snell 56. – Hermann Schäffer 58. – Andere Professoren 59. – Lebensweise des Studenten 60. – Kommilitonen 63. – Mathematische Gesellschaft 64. – Lösung der Preisaufgabe 64. – Taschen-Mikroskop 65. – Universitätsjubiläum 65.Viertes Kapitel: Göttingen und FrankfurtWechsel der Universität 68. – Wahl von Göttingen 68. – Göttinger Zustände 69. – Wilhelm Weber 69. – Bernhard Riemann 70. – Die andern Professoren 70. 71. – Wohnungen 73. – Harald Schütz, der Jugendfreund 74. – Gemeinsames Leben und Arbeiten 74. – Briefwechsel 74. – Sentimentalität 75. – Ferien 77. – Ausflug nach Jena und dortige Aussichten 82. – Kohlrausch, Weinhold u. A. 84. – Doktorexamen 86. - Dissertation über das Wärmeäquivalent 87. – Zukunftspläne 90. – Meyersteinsche Werkstätte 91. – Assistent bei Klinkerfues 92. – Verhandlungen mit Frankfurt 92. – Krankheitsanfälle 93. – Antritt der Dozentenstelle am Physikalischen Verein in Frankfurt 96. – Vorträge dort und in Offenbach 99. – Astronomische Betätigung 100. – Neuartiges Meridianinstrument 101. – Lebensweise in Frankfurt 103. – Gönner und Freunde 103. – Schütz 104. – Nicht Wiederwahl 105. – Privatvorträge 106. – Verhandlungen mit Jena 107. – Habilitationsschrift über Fehlerverteilung 108.Fünftes Kapitel: Die neue HeimatHabilitation in Jena 110. – Abbe als Universitätsdozent 112. – Vorlesungen und praktische Übungen 113. – Physikalisches Laboratorium 119. – Mathematische Gesellschaft 121. – Schilderung der wissenschaftlichen Tätigkeit 122. – Schilderung des innersten Seelenzustandes 125. – ausbleiben gedruckter Zeugnisse der Tätigkeit 130. – Ernennung zum Professor 132. – Erschöpfung der Mittel 132. – Seebecksches Stipendium 133. – Wohnung 134. – Anton Dohrn 135. – Gemeinsame Interessen 135. – Nikolaus Kleinenberg 138. – Jenaische Kreise 139. – Wandern und turnen 141. – Politische Bestätigung 142. – Verkehr im Snellschen Hause 144. – Briefwechsel 149. – Religiöser Konflikt zwischen Schwiegervater und Schwiegersohn 152. – Hochzeit und Hochzeitsreise 160. – Der junge Ehestand 161. – Freunde des Hauses 162. – Schwere Zeiten 164. – Direktor der Sternwarte 167. – Wohnung im Schillerhause 168. – Weitere Begebnisse 170.Sechstes Kapitel: Die große TatCarl Zeiß und die optische Werkstätte 172. – Zustand der praktischen Optik 175. – Carl Zeißens Wünsche und Pläne 178. – Zeiß wendet sich an Abee 178. – Die allgemeine Theorie der optischen Abbildung 180. – Die Abbildungsfehler 184. – Die Sinus- und die Tangens-Bedingung 185. – Ausarbeitung der Grundideen 187. – Arge Enttäuschung 190. – die Beugungsphänomene 191. – Nicht leuchtende Objekte 193. – Struktur des Objekts 195. – Sekundäre Abbildung 197. – Nochmals die Struktur 200. – Experimente mit Gittern 202. – Diatomeenschalen 204. – Angriffe und Verteidigung 206. – Veröffentlichungen 209. – Helmholtz 210. – Berufungen 210. – Herstellung der neuen Mikroskope 210. – Ausbau der Theorie und Praxis 212. – Präzisionstechnik 213. – Wachstum der Fabrik 214. – Abbe als stiller Teilhaber der Firma 215. – Verhandlungen und Vertragsabschluß 216.Siebentes Kapitel: Das neue MaterialMaterial für optische zwecke 221. – Stand der Glasschmelzkunst 222. – Phantasieoptik 224. – Reisen, insbesondere nach London 225. – Verlangen nach neuen Glasarten 225. – Otto Schott 228. – Ideen und Versuche 229. – Gläser und Lithium, Bor und Phosphor 235. – Schott besucht Abbe in Jena 235. – Schott siedelt nach Jena über 237. – Glastechnisches Laboratorium 237. Verhandlungen und Abschluß mit dem preußischen Ministerium 238. – Begründung der Glashütte 240. – Erstes Produktionsverzeichnis 242. – Aufgaben und Entwicklung der Glashütte 243. – Technische Schwierigkeiten 244. – Das Verhältnis zwischen Abbe und Schott 250. – Flußspat 252. – Schweizer Fundstelle Oltscherenalp 254. – Abbe`s Reisen, insbesondere in die Schweiz und nach Oberitalien 256.Achtes Kapitel: Ausbau der OptikUmfang der Aufgabe 262. – Siegfried Czapski 263. – Rudolf Straubel 268. – Die andern Mitarbeiter 270. – Mikroskop-Objektive 272. – Immersions-Systeme 274. – Reisen nach England und Beziehungen zu den englischen Optikern 275. – Lettsom 277. – Briefwechsel mit den Engländern 277. – Apochromat-Objektive 282. – Okular 282. – Kondensor 283. – Stativ 284. – Binokulares Mikroskop 285. – Dickenmesser 288. – Komparator 288. – Shärometer 288. – Mikrometrischer Apparat 289. – Apertometer 289. – Fokometer 290. – Spektrometer 291. – Refraktometer für flüssige und feste Substanzen 292. – Kristallrefraktometer 294. – Zeichenapparat (Camera lucida) 294. – Blutkörperchen-Zählapparat 295. – Spektral-Okular 296. – Dilatometer 296. – Photographisches Objektiv (Anastigmat) 296. – Paul Rudolph 297. – Prismenfernrohre 299. – Porrosche Prismen 301. – Umleitung der Lichtstrahlen 302. – Erhöhte Tiefenplastik 303. – Stereoskopischer Entfernungsmesser 306. – Fernrohrokular mit weit abliegendem Augenpunkt 309. – Anamorphotisches Linsensystem 310. – Linsensystem mit nichtsphärischen Flächen 311. – Fernrohr mit selbsttätigem Zeitverschluß 311. – Methode zur Bestimmung der zeitlichen Schwankungen der Lotlinie 312. – Grenze des Auflösungsvermögens optischer Instrumente 313. – Schluß 315.Neuntes Kapitel: Die größere TatSoziale eindrücke in Abbe`s Leben 317. – Proletariersohn und Millionär 318. – Innere Berufung zur Sozialpolitik 320. – Arbeit und Kapital 321. – Ministerialfonds für wissenschaftliche Zwecke 324. – Schenkung von Todeswegen 326. – Motive und Pläne 327. – Werk und Wissenschaft 333. – Erbvertrag 333. – Juristische Person 334. – Verhältnis zu den Sozien 336. – Verhandlungen über die Stiftung 337. – Auseinandersetzungen mit Roderich Zeiß 341. – Stiftung des Lebenden 345. – Abbe als Familienvater 346. – Carl-Zeiß-Stiftung 349. – Statur 354. – Grundlegender Paragraph 355. – Franz von Assisi und Abbe in Jena als soziale Reformer 356.Zehntes Kapitel: Die Carl-Zeiß-StiftungDas Statut als Form 364. – Verwaltung und Leitung 366. – Der Stiftungskommissar 369. – Besondere Bestimmungen 370. – Produktivgenossenschaft, aber nur nach der wirtschaftlichen Seite 371. – Betriebs- und Geschäftsnormen 372. – Aufgaben der Betriebe 373. – Schutz durch Patente 376. – Die Rechtsverhältnisse der Angestellten 378. – Persönliche Freiheit 380. – Arbeitsausschuß 381. – Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Mitarbeiter 385. – Gehalts- und Lohn-Frage 385. – Zeit- und Akkord-Lohn 386. – Abgangsentschädigung 388. – Gewinnbeteiligung 389. – Regulator für die Akkordsätze 393. – Die Zuwendungen an die Organisation 396. – Reservefonds 398. – Pensionsstatut 398. – Krankenkasse 400. – Die Arbeitszeit 401. – Motivierung und Einführung des Achtstundentages 403. – Physiologisches Gleichgewicht 405. – Maifeier 407. – Die Aufwendungen für die Stadt 409. – Das jenaer Volkshaus 411. – Lesehalle 411. – Großer Versammlungssaal 415. – Die Aufwendungen für die Universität 415. – Rückblick und Ausblick 419. – Entwicklung des Zeißwerkes 420. – Soziale Vorbildlichkeit 422.Elftes Kapitel: Reife und RuheAbbe als Privatmann 427. – Wohn- und Lebens-Verhältnisse 427. – Äußere Erscheinung 431. – Einnahmen und Ausgaben 435. – Verhältnis zu Gott und zum Christentum 438. – Unabhängige Ethik 440. - Politische Gesinnung 442. – Freisinniger Verein und Montagsgesellschaft 443. – Verhältnis zur Sozialdemokratie 445. – Versammlungsfreiheit 446. – Konsumverein 447. – Wahlen und Presse 449. – Volksbildung 450. – Hebung der Begabten 450. – Real- und Gymnasialerziehung 452. – Wissenschaft 455. – Orden 456. – Bildnisse 457. – Literatur, Musik und Kunst 458. – Sprache und Stil 459. – Freundeskreis und Gastfreundschaft 461. – Ernst und Humor 462. – Charakteristische Episoden 463. – Austritt aus der Geschäftsleitung 465. – Schlaflosigkeit und Schlafmittel 468. – Fortschreitende Erkrankung 468. – Große Seereisen 468. – Ratschläge und Eigenwille 470. – Lebensende 475. – Innere Zusammenhänge 475. – Schädel 476. – Trauerfeier 478. – Beisetzung 483. – Denkmäler 486. – Gesammelte Schriften 488. – Schluß 490.Beilagen1) Ernst Abbe`s Schriften2) Auswahl aus der Literatur3) Erfindungen und Entdeckungen4) Soziale ChronikVorredeDie Lebensbeschreibung, die hiermit der Öffentlichkeit dargebracht wird, betrifft einen Mann von seltener Reinheit des Herzens und des Charakters, von ungewöhnlicher Stärke und Schärfe des Intellekts und des Willens, von einer erfolgreichen Vielseitigkeit des Schaffens, wie man sie nur in wenigen Fällen in ähnlicher Weise in der Geschichte aller Zeiten und Völker wiederfinden wird. Sein Leben darf daher, obgleich oder gerade weil es sich in den einfachsten äußeren Formen abgespielt hat, auf das Interesse aller Derer rechnen, denen es ein Bedürfnis und ein Genuß ist, mit den Blüten des Menschengeschlechts in geistigen Konnex zu treten. Und wenn den einen Leser die eine, den andern die andere Seite des Wirkens dieses Mannes näher oder ferner angeht, so wird er doch gerade durch die Lektüre dieses Buches den innigen Zusammenhang scheinbar heterogener Dinge verstehen und würdigen lernen, und er wird alsdann anfangen, auch jene, ihm ursprünglich ferner liegenden Dinge in den Kreis seines Interesses einzubeziehen.Unmittelbar nach Abbe`s Tode faßte sein jüngerer Freund und Mitarbeiter, Siegfried Czapski, den Plan einer Darstellung seines Lebens und Wirkens. Er fing an, Materialien zu sammeln. Aber anfangs mußte er diese Arbeit infolge Überhäufung mit laufenden Geschäften immer wieder zeitweilig unterbrechen, und als dann ruhigere Zeiten sich ankündigten, trat die Katastrophe ein: der Jünger folgte seinem Meister schon nach zwei Jahren in die Ewigkeit nach.Nun ruhte der Plan infolge besonderer Verhältnisse während mehrerer Jahre. Und erst um die Wende der Jahre 1915 und 1916 wurde er, der inzwischen eingetretenen Kriegslage zum Trotz, wieder aufgenommen – im Zusammenhange mit dem von Wilhelm Ostwald begründeten und von der Akademischen Verlagsgesellschaft in Leipzig betriebenen Unternehmen „Große Männer“. Schließlich ist dann der Unterzeichnete beauftragt worden, die Biographie Ernst Abbe`s abzufassen, und er hat diesen Auftrag um so freudiger angenommen, als er sich keine schönere Aufgabe denken konnte, als das Leben und Schaffen dieses von ihm so verehrten, bewunderten und geliebten Mannes darzustellen – dieses Mannes, mit dem in engere Fühlung gekommen zu sein, für jeden, dem das Glück zuteil wurde, eine der schönsten und reifsten Daseinsfrüchte war und sein mußte.Freilich konnte es keinem Zweifel unterliegen, daß die Aufgabe nur unter Überwindung großer Schwierigkeiten zu lösen sein würde. Denn eine Biographie steht und fällt mit der restlosen Vollständigkeit und Zuverlässigkeit des Quellenmaterials, und damit sieht es in unserm Falle recht bedenklich aus. Man kann das Materialin drei Klasen ordnen: gedrucktes, geschriebenes und mündliches. Das gedruckte Material besteht in erster Reihe aus Abbe`s eigenen Werken, soweit sie gedruckt vorliegen, und es wird sich zeigen, daß hier große Lücken klaffen, daß vieles dem Druck vorenthalten blieb und mit dem Urheber zu Grabe gegangen sind. Es müssen daher vielfach auch Druckschriften Anderer zur Ergänzung herangezogen, aber natürlich mit Vorsicht benutzt werden. Das geschriebene Material besteht aus Briefen, Akten und Urkunden, es ist reichlich, aber doch lange nicht so reichlich, wie der Historiograph wünschte. Abbe war nur in jungen Jahren mitteilsam, schon in mittleren hat er nur noch selten Briefe geschrieben, und im Alter fast gänzlich davon abgesehen. Infolgedessen hat er natürlich auch immer weniger Briefe von andern empfangen, wenigstens Briefe, die an ihn als Mensch gerichtet gewesen wären. Und von alledem ist noch ein großer Teil vernichtet worden oder sonst verloren gegangen. Die wenigsten Menschen verstehen die Kunst, bei der Vernichtung oder Aufbewahrung von Briefen die richtige Mitte einzuhalten und die richtige Auswahl zu treffen, dazu gehört einerseits Pietät, andererseits Mangel an falscher Pietät, vor allem aber ein instinktives Erfassen dessen, was später einmal wichtig oder gleichgiltig sein wird. Auch von den Akten und Urkunden ist leider vieles nicht mehr auffindbar gewesen, so namentlich aus den ersten Jahrzehnten von Abbe`s Tätigkeit in der Firma Carl Zeiß. Dagegen boten die Akten der großherzoglichen Staatsregierung in Weimar reiches Material, und auch sonst gelang es, noch einzelnes, scheinbar verloren gegangenes, ans Licht zu fördern und zu benutzen. Was endlich die mündliche Überlieferung also die lebendigen Quellen betrifft, so war ja der Verfasser in der glücklichen Lage, selbst zu den“ Zeitgenossen“ zu gehören in dem Sinne, daß er aus Abbe`s Munde einen großen Teil dessen vernehmen durfte, was ihn na Großem und Kleinem, an wissenschaftlichen und menschlichen Fragen bewegte und erfüllte. Ergänzt wird dieses Material natürlich durch die Mitteilungen zahlreicher anderer Zeitgenossen, von denen freilich, während die Ausführung des Planes sich ein volles Jahrzehnt hinzog, einer nach dem andern dahinging, ohne noch das seinige sagen zu können. So blieb schließlich nur noch ein kleines Häuflein übrig, von dem man brauchbaren Stoff herausholen konnte: Tatsachen und Meinungen, Schilderungen und Stimmungsbilder – alles das natürlich unter dem Gesichtspunkte der Erwägung, ob jene Erinnerungen nicht etwa durch die Zeit verschoben oder verdunkelt sein möchten, und selbst der weiteren, ob nicht Animosität – meist unbewußte – den zeugen hier und da einen Streich spielen sollte.Soweit das Material. Nicht minder schwierig war die Aufgabe, dieses Material zu ordnen und derart zu verwerten, daß als Ergebnis eine Einheit entstand. Denn darauf kam es doch, wie überall, so auch hier in erster Linie an: zu zeigen, daß das Leben eines Menschen, und sei er noch so vielseitig, ein einheitliches und in sich geschlossenes und wohlbegründetes Geschehnis ist. In unserm Falle also kam es darauf an, den Gelehrten und den Praktiker, den sozialen Reformer und den Menschen in einer plastischen Einheit zu verkörpern, durch die jeder jener Erscheinungen sozusagen nur ein Schnitt, wenn auch ein „hauptschnitt“ ist. Inwieweit diese Begründung und Vereinheitlichung dem Verfasser gelungen sein möchte, kann natürlich nur der Leser entscheiden.Hier ist auch für den Verfasser der Ort, um allen denen seinen wärmsten Dank abzustatten, die ihm durch Beschaffung von Material, Auskünfte und anderweitig wirksame Hilfe bei seiner Arbeit alle namhaft machen, aber einige müssen doch angeführt werden. Seine Exzellenz der Herr Staatsminister Rothe hat mir die Universitäts- und Stiftungs-Akten bereitwilligst zur Durchsicht überlassen, und dabei haben mich der Geheime Staatsrat Dr. Vollert und der jetzige Stiftungskommissar, Oberverwaltungsgerichtspräsident Dr. Ebsen, wirksam unterstützt. Die Geschäftsleitung der Firma Carl Zeiß, aber auch viele ihrer einzelnen Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter des Glaswerks von Schott und Genossen, haben mir Auskünfte und Bildmaterial beigesteuert. Von Otto Schott selbst erhielt ich seinen Briefwechsel mit Abbe, von Ludwig Schütz und Reinhard Dohrn die Briefe Abbe`s an ihre Väter – letztere unter erschwerenden Umständen, da sie in Neapel lagen und jetzt, in Kriegszeiten, auf Umwegen herbeigeholt werden mußten. Persönliche Aufzeichnungen und Mitteilungen verdanke ich zunächst und in reichstem Ausmaße Abbe`s älterer Tochter, Frau Margarete Unrein, sodann seiner Nichte, Frau Margarete Czapski, die mir auch das von ihrem Gatten bereits gesammelte Material zu Benutzung übergab. Ferner, unter anderen, den Herren Direktor Langer in Ohrdruf, dem Postsekretär Gabitsch in Eisenach, dem Professor Weinhold in Chemnitz (während des Druckes dieses Buches verstorben), dem Präsidenten Warburg von der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, dem Professor Wachsmuth, Direktor des Physikalischen Instituts in Frankfurt, dem Medizinalrat Pfeiffer in Weimar, mehreren hiesigen Kollegen und Mitbürgern, sowie einer Reihe von Pfarrern der Abbe`schen Heimatgegend, die mir Auszüge aus den Kirchen- und Stadt-Büchern machten. Ganz besonders aber ist an dieser Stelle Herr Peter, Prokurist der Eisenacher Spinnerei, zu nennen, der in unermüdlichem Eifer und unterstützt durch eine besondere Begabung für Familien- und Stadtkunde mir vielerlei aus Abbe`s Kindheit und Jugend aufspürte, mich an diesen Stätten persönlich herumführte und mir Pläne und Zeichnungen herstellte, die jetzt unser Werk schmücken.Was endlich eben diesen bildnerischen Schmuck angeht, so ist er aus der Fülle größeren Materials sorgfältig ausgewählt und soll einerseits dazu diesen, das Verständnis des Textes zu fördern (was besonders von den wissenschaftlichen Figuren gilt), andererseits dazu, eine lebendige Anschauung von den Örtlichkeiten und Persönlichkeiten zu geben, die in diesem hochinteressanten Drama den Untergrund abgeben oder mitspielen. Dabei hat auch der Verleger keine Mühe und Opfer gescheut, um auf diese Weise das Buch in jeder Hinsicht seines Gegenstandes würdig zu gestalten.Möge es sich recht viele Freunde erwerben und so dazu beitragen, das Evangelium wahrer und reiner, großer und schöner Menschlichkeit zu verkünden!Jena, den ersten August 1917Felix Auerbach

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Stand: 12.08.2020
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Der Gutenberg Buchdruck
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einführung des Buchdrucks vor 550 Jahren hatte eine nahezu unvorstellbare Wirkung auf die damalige Feudalgesellschaft. Die Druckkunst Gutenbergs öffnete einer breiten Masse von Menschen den Zugang zum Wissen und durchbrach damit das bisherige Bildungsmonopol der Kirche. Durch die erstaunliche Schnelligkeit, mit der sich das Druckverfahren mit beweglichen Lettern in Europa ausbreitete, wurden naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie neue gesellschaftspolitische Ideen in windes Eile verbreitet. Damit gingen gleichzeitig die Herausbildung eines neuen Öffentlichkeitsbewusstseins und die Entwicklung eines modernen fortschrittlichen Denkens einher. Gutenbergs Druckverfahren hatte nicht nur eine Revolutionierung der Wissenstradierung und der gesellschaftlichen Ordnung sondern auch die Umwälzung der bisherigen Produktionsmethoden zur Folge. Die Vielzahl an Berufen, die mit dem Buchdruck verbunden waren bzw. sich durch ihn herausgebildet hatten, zeichnete sich durch neue technische Verfahren und Arbeitsschritte, die in einer stark differenzierten Arbeitsteilung das Druckerhandwerk umfassten, aus. Die Druckereien führten zur Gründung großer Verlags- und Buchgeschäfte, die die rasche Verbreitung der Literatur erlaubten.

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Das Europakonzept Napoleons III.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Geschichte), Veranstaltung: Europaidee und Europagedanke im 19. Jahrhundert, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Napoleon Bonaparte- ein Name, den Europa fürchtete und bewunderte, der Name eines ehrgeizigen und erfolgreichen Strategen, der den Kontinent mit Krieg überzog. Er war ein Mann, der aus Europa ein einziges Heerlager machen wollte, dessen Provinzen von seinen Generälen als eine Art Militärkonsule verwaltet werden sollten. Ehrgeiz, Entschlussfreude und wohl überlegtes Vorgehen zeichneten seine Laufbahn. Aber schließlich und endlich schlug sich sein Größenwahn Bahn und er überforderte sein Heer, indem er sich mit dem Riesen des Ostens anlegte. Als seine Ära zu Ende ging, waren seine Errungenschaften daher bereits wieder verfallen und nach einem kurzen Zwischenspiel entstand eine Regierung unter Louis Philippe, dem Bürgerkönig. Doch das Erbe Napoleons I. sollte erneut bedeutend für Europa werden und es war auffällig, 'dass Louis Napoleon nicht bloß der Träger eines Namens, sondern der Träger eines Prinzips ist, von welchem er selbst getragen wird.' Mein Hauptaugenmerk wird auf der Darstellung und der Analyse des Europakonzeptes Napoleons III. liegen, wobei für mich die Frage interessant ist, inwieweit sich seine Mittel und Absichten mit denen des großen französischen Kaisers decken. War er ein großer Feldherr? Wie hat er die Massen für sich gewonnen? War seine Herrschaft absolut und unbedroht? Das sind nur einige der Fragestellungen, die im Laufe meiner Ausführungen behandelt werden. Zu Beginn werde ich zeigen, wer in welcher Art und Weise auf sein Leben Einfluss nahm, wobei ich seine Mutter explizit erwähnen werde. Dann möchte ich darauf eingehen, wie er an die Macht gelangte und aus der Republik wieder einen absolutistischen Staat machte und endlich seine Vorstellungen vom Aussehen Europas umzusetzen versuchte, dabei auf Italien bedeutenden Einfluss nahm und sich aber schließlich diplomatisch selbst in die Enge manövrierte, aus welcher er nur auf allen vieren wieder heraus gekrochen kam. Ich werde zeigen, dass Napoleon III. ein widersprüchlicher Mensch war, dessen Ansichten und Aktionen sich häufig gegenseitig ausschlossen, der selten einen einheitlichen Kurs fand und sich auch allzu oft von Dritten beeinflussen ließ. In meiner Gliederung gibt es keinen Punkt, der explizit die Bezeichnung 'Das Europakonzept Napoleons III.' trägt. Die bezüglich dieses Themas gemachten Ausführungen sind impliziert in den vorhandenen Gliederungspunkten.

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Musikpolitik im Dritten Reich
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Musique, politique, chanson et histoire de 1789 à 1944, Sprache: Deutsch, Abstract: Für viele Menschen erscheint es im 21. Jahrhundert unbegreiflich, wie der Nationalsozialismus eine so große Wirkung in Deutschland entfalten konnte. Es erscheint vielen unglaublich, dass ein solch totalitäres Regime die Begeisterung eines ganzen Volkes so sehr zu erregen verstand. Im Folgenden soll nun auf die Bedeutung der Musik für diese Entwicklungen eingegangen werden. Es stellt sich die Frage, ob ein solch großer Erfolg der NSDAP und ihres Gedankenguts ohne eine ausgefeilte und psychologisch wirksame Musikpolitik überhaupt möglich gewesen wäre. Des Weiteren soll auf die Frage eingegangen werden, inwiefern der gezielte Einsatz von Musik als propagandistisches Mittel eine Euphorisierung, bzw. Apathisierung des deutschen Volkes bewirkte.

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Stand: 12.08.2020
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Kindersoldaten in El Salvador. Ihr Leben währen...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz (Germanistik und Kommunikation), Veranstaltung: Migration und Gesundheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Weltweit sind schätzungsweise etwa 300.000 Kindersoldaten an bewaffneten Auseinandersetzungen beteiligt. Es kann mit großer Sicherheit davon ausgegangen werden, dass noch viel mehr Kinder, entweder auf Seiten der Regierung oder auf der der Rebellengruppen, am Kriegsgeschehen in ihrem Heimatland teilhaben. Viele von ihnen sind ,unsichtbar', weil ihre Existenz von denen, die sie einsetzen, in den meisten Fällen geleugnet wird.(...)

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Städtetourismus in Deutschland
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie, Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Professur für Sozial- und Wirtschaftsgeographie), Veranstaltung: Hauptseminar 'Allg. Sozial- und Wirtschaftsgeographie', Sprache: Deutsch, Abstract: Nach einer sehr dynamischen Entwicklung gehört der Städtetourismus mittlerweile zu einem der wichtigsten Marktsegmente des Tourismus in Deutschland. Bis in die 1990er Jahre hinein reisten die Menschen fast ausschließlich aus geschäftlichen Gründen, um Verwandte und Freunde zu besuchen oder um Städte mit besonderer Kultur bzw. bedeutender historischer Architektur (z.B. Paris oder Wien) zu be-sichtigen. Heute gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die zu einer Kurzreise in eine Stadt einladen, wie z.B. zahlreiche Shoppingmöglichkeiten, Musicals oder auch spe-zielle Events in den Bereichen Kultur und Sport (vgl. Landgrebe/Schnell 2005: 7). Es gibt viele verschiedene Definitionsansätze, jedoch existiert keine allgemein anerkannte Definition des Städtetourismus, die zum einen die verschiedenen Typen von Städten behandelt und zum anderen den Städtetourismus von weiteren Reiseformen exakt in räumlicher und zeitlicher Hinsicht sowie nach Motiven abgrenzt. Häufig wurde bislang bei 'dem' Städtetourismus der klassische, besichtigungs- und kulturbezogene Übernachtungstourismus analysiert. Die Welttourismusorganisation (WTO) definiert 'Städtereisen als gezielte Reisen in Städte und der Aufenthalt von Personen in Städten, die nicht ihr gewöhnlicher Wohn- oder Arbeitsort sind. Motivation dazu sind Freizeitgestaltung, Geschäfte oder sonstige Beweggründe. Die übliche Dauer von Städtereisen liegt dabei zwischen einem und vier Tagen' (zitiert nach Dettmer in Altherr et al. 2003: 46). Für gewöhnlich spricht man von Städtetourismus bei Großstädten mit über einhundert-tausend Einwohnern, darüber hinaus sind aber auch viele kleinere Städte von großer Bedeutung für den Deutschlandtourismus (z.B. Trier, Weimar, etc.) (vgl. IfL 2004: 108).

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Der Gutenberg Buchdruck
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einführung des Buchdrucks vor 550 Jahren hatte eine nahezu unvorstellbare Wirkung auf die damalige Feudalgesellschaft. Die Druckkunst Gutenbergs öffnete einer breiten Masse von Menschen den Zugang zum Wissen und durchbrach damit das bisherige Bildungsmonopol der Kirche. Durch die erstaunliche Schnelligkeit, mit der sich das Druckverfahren mit beweglichen Lettern in Europa ausbreitete, wurden naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie neue gesellschaftspolitische Ideen in windes Eile verbreitet. Damit gingen gleichzeitig die Herausbildung eines neuen Öffentlichkeitsbewusstseins und die Entwicklung eines modernen fortschrittlichen Denkens einher. Gutenbergs Druckverfahren hatte nicht nur eine Revolutionierung der Wissenstradierung und der gesellschaftlichen Ordnung sondern auch die Umwälzung der bisherigen Produktionsmethoden zur Folge. Die Vielzahl an Berufen, die mit dem Buchdruck verbunden waren bzw. sich durch ihn herausgebildet hatten, zeichnete sich durch neue technische Verfahren und Arbeitsschritte, die in einer stark differenzierten Arbeitsteilung das Druckerhandwerk umfassten, aus. Die Druckereien führten zur Gründung großer Verlags- und Buchgeschäfte, die die rasche Verbreitung der Literatur erlaubten.

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